Positive Gewohnheiten- Umsetzung mittels Gewohneinheiten!

Gute Gewohnheiten, Schlechte Gewohnheiten – jedermann(frau) assoziiert mit dieser Begrifflichkeit sofort Handlungsweisen oder Routinen aus seinem Alltag. Viele Gewohnheiten wie Rauchen, Sporttreiben sind gesellschaftlich klar als negative oder positive Assoziation besetzt. Aber was sind Gewohnheiten oder sollten wir die Gewohnheit nicht als abgegrenztes Individuum betrachten, sozusagen eine Gewohneinheit?

 

Gewohneinheiten sind Verhaltensweisen, die regelmäßig getan werden ohne groß darüber nachzudenken.

 

Übliche Verhaltensweisen in Gewohneinheiten zur untergliedern, diese klar zu benennen, macht die Verbesserung derer leichter und dient der Weiterentwicklung seiner eigenen Persönlichkeit. Gewohneinheiten erleichtern uns tägliches Leben, denn Sie sind effizient, sie machen Platz im Bewusstsein für neue Anforderungen. Beispielsweise erleichtert eine Morgenroutine den schnellen gewohnheitsmäßigen Ablauf am Morgen – das Gehirn muss nicht bemüht werden, so behält man sich mehr Kapazitäten für den Tag frei. Im Bildungsprozess für sich guter Gewohnheiten ist eine Ad hoc – Mentalität, nach dem Motto: Ich tausch diese oder jene schlechte Gewohnheit ab morgen gegen eine jeweils Gute durchaus als kritisch zu betrachten. Dieser Versuch scheitert wie an den Vorsätzen ersichtlich zu weiten Teilen, denn es sind die Muster, also Handlungskopplungen, die uns das tun lassen, was wir eben tun. Vielmehr sollten Sie die Umsetzung neuer „positiver“ Gewohneinheiten als Weg verstanden wissen, in der die langsame aber kontinuierliche Verbesserung uns den Weg bereitet, bessere Gewohnheiten zu integrieren.

 

Man überschätzt, was man in kurzer Zeit erreichen kann, und man unterschätzt, was man durch Kontinuität erreicht.

 

Barrieren, die uns an der Veränderung unserer Gewohnheiten behindern sind folgende:

·         Ausreden!

·         Körperliche, Fähigkeits- oder Wissensbarrieren: Man traut sich schlichtweg eine neue Gewohnheit nicht zu. Die kleinste Erschwernis wird als unüberwindbar angesehen.

·         Widerstand als Ausdruck: Denn Veränderungen lösen oft Kontrollverlust und Ängste aus.

·         Psychosoziale Barrieren – Fokus: Alte Gewohnheiten

Wie kanns gehen?

Identifizieren Sie die Gewohnheitsschleife: Reiz, Verhalten, Belohnung Jede Gewohnheit läuft ja in dem psychologischen Muster einer Schleife ab.  Beispiel: Die abendliche Stunde ist der Auslöser der Gewohnheit, der Griff zum Wein/Bier die Routine und die eintretende Entspannung die Belohnung.

Gewohnheitsentwicklung bedeutet Arbeit, nämlich sollte genau dann die ungewollte durch eine gewollte Gewohneinheit ersetzt werden, wenn diese vermeintlich ausgeführt wird. Arbeiten Sie an Ihren täglichen Gewohneinheiten beharrlich und machen Sie es nicht zu komplex. Beginnen Sie zunächst mit einer Gewohneinheit, die Sie verändern wollen, wenn möglich nicht gleich mit der am tiefsten Verankerten. Hierbei geht es weder um Absolutismus oder Perfektionismus – sondern um Klarheit!

 

 

Viel Spaß und gutes Durchhalten – es lohnt sich!

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